Das muss einem doch chinesisch vorkommen

By silverblick

Ich habe gerade gelesen, dass China im Burmakonflikt Unterstützung für die Vermittlungskommision angekündigt hat. China möchte eine “konstruktive Rolle” annehmen. Soll man das gut finden oder nicht?

Bis jetzt hatte China wohl hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen die Vorstöße des UN-Sicherheitsrates zur Verurteilung des Burma-Regimes immer wieder abgeblockt und keine Sanktionen gegen das Land verhängt. Es wäre also eine mehr als gute Idee, seine Politik zu überdenken. Den Vermittlungsausschuss zu unterstützen, kann also nicht allzu schlecht sein.

Es ist eher das Wort “konstruktiv”, das ein bisschen merkwürdig klingt in diesem Kontext. Ist mit “konstruktiv” aufbauend oder unterstützend gemeint? Oder geht es vielmehr um eine “die Menschen nicht mehr besuchen, die den Dalai Lama einladen”-Konstruktivität. Man weiß es nicht. Vielleicht ist es ja auch gut, seine diplomatischen Beziehungen so zu regeln. Wenn ihr mit dem Dalai Lama redet, reden wir nicht mehr mit euch. Vielleicht ist das der richtige Weg. Wenn du mit dem da spielst, bin ich nicht mehr deine Freundin. In der Grundschule wird es doch auch so gemacht…

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