President George W. Bush ist in den letzten Zügen seiner Präsidentschaft. Jeder kennt dieses Gefühl. Man steht kurz vor dem Ende einer anstrengenden Mission. So gut lief es nicht und man denkt: Jetzt ist auch alles egal.
Bei ihm kann man das sehr deutlich beobachten. Er ist von einer fast bewundernswerten Lockerheit. Seine Reden werden auch immer seltsamer. Abschiedsstimmung.
Dann traf er sich noch schnell mit McCain um ihn offiziell bei seiner Kampagne zu unterstützen. Mit ihrer Vorgeschichte, eine merkwürdige Situation. Bei der Präsidentschaftswahl waren sie nämlich gegeneinander angetreten, und Mr. Georgie Walker hat ein paar gar nicht nette Dinge über McCain gesagt. Die offizielle Unterstützung fiel auch entsrpechend merkwürdig aus. Bush begann mit folgendem Satz: Vor einer Weile hätte vermutlich niemand geglaubt, dass John McCain hier heute als Kandidat der Republikaner stehen würde. Na das klingt doch… zweideutig. Sehr schön. Bush weiß eben, wie man Wählerstimmen gewinnt
Dann wurstelte er etwas zusammen, so wie: Viel Glück, bist ein guter Typ. Mensch, jetzt kann ja nichts mehr schief gehen.
Eine Journalistin fragte dann McCain, ob er die Unterstützung von Bush aufgrund seiner schlechten Umfragewerte überhaupt für wünschenswert halte. Daraufhin produzierte er eine hübsche Zweideutigkeit: Ich würde mich sehr über seine Hilfe freuen, solange sein enger Zeitplan es erlaubt. Betonung auf Zeitplan. Fünf- bis sechsmal.
Naja, die Zeit der Fackelübergabe rückt näher. Time to pass the torch! Oder wie Jon Stewart es ausdrückte: “…the torch that the preident most likely broke and glued back together hoping that no one would notice” .
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