Der Krieg im Irak war und ist ein Fehler – da sind sich viele einig. Es kostete (und kostet) Leben, Kraft und Geld. Was es allerdings nicht kostete, ist dem Bush seine Präsidentschaft (entschuldigt das Deutsch, ich will’s nur kurz machen
).
Doch in einem Interview erfahren wir jetzt, das auch George W. Bush Opfer gebracht hat für diesen Krieg. Er hat nämlich das Golfen aufgegeben. Das ist leider kein Scherz, noch nicht einmal eine Übertreibung. In einem Interview mit politico.com (die Seite ist mit Absicht nicht verlinkt) erklärte er, er würde nicht wollen, dass irgendeine Mutter, die möglicherweise gerade ihren Sohn verloren hat, sieht wie der “Commander in Chief” Golf spielt. Stimmt, einer Frau, die gerade die vielleicht größtmögliche Tragödie einer Mutter durchmacht, könnte ein Golf spielender Präsident wirklich den Tag versauen. Sehr sensibel von Ihnen, Herr Bush.
Weiterhin sagte er, er wolle so solidarisch wie möglich mit den Leuten sein, Golfen würde da einfach ein falsches Signal senden. Genau, Mister President, wenn man die großen Entscheidungen der Politik sämtlichst versemmelt, ist es immer gut, sich auf Details zu konzentrieren. Ich will nicht wissen, wie lange der Mensch braucht um morgens seine Krawatte auszusuchen.
Insofern ist es ja gut, das Bush nicht mehr gewählt werden kann – nach den drei nächsten Kriegen würden ihm wahrscheinlich die Hobbys ausgehen.
Schlagworte: george w. bush, golf, irak, zynisch
Mai 18, 2008 um 4:01
Vielleicht sollte man Bush auf Knien anflehen, doch etwas mehr Golf zu spielen – dabei geht nicht so viel kaputt, wie beim Krieg spielen.
Mai 18, 2008 um 4:54
Denkst du da an etwas wie eine Kampagne für die Verteilung von Holzspielzeug an unfähige Regierende oder sowas? Bin ich dabei